Stippvisite von Schreyer, Blume und Hahn auf dem Ludwig Bölkow Campus

Hahns Fazit: Ideale Rahmenbedingungen für effizientes und vernetztes Arbeiten Zusammen mit seinen Kollegen aus dem Bayerischen Landtag, Kerstin Schreyer und Markus Blume, kam Bundestagsabgeordneter Florian Hahn zum Ludwig Bölkow Campus (LBC), um sich einen Eindruck über die aktuellen Entwicklungen zu verschaffen. Und die Abgeordneten waren beim Rundgang mit Geschäftsführer Alexander Mager und Prof. Dr. Klaus Drechsler vom Konsortialpartner TU München begeistert, was sie zu sehen bekamen: Vom Algentechnikum bis hin zum neuen Studiengang Aeronautical Engineering der Universität der Bundeswehr standen u.a. auch junge Unternehmen wie Munich Composites oder Cevotec auf der Agenda.

„Es ist zweifellos zu erkennen, dass der Ludwig Bölkow Campus lebt und mit seiner pulsierenden Wirkung wertvolle Synergien schafft“, so Hahn. Er fühle sich darin bestätigt, dass es richtig war, die Idee des Campus von Beginn an voranzutreiben. Sehr erfreulich sei für den Verteidigungsexperten auch der frisch angelaufene Vorlesungsbetrieb des neuen Studiengangs „Aeronautical Engineering“ am LBC. Die Universität der Bundeswehr hat dort Teile dieses Studiengangs, den alle angehenden Piloten der Bundeswehr durchlaufen, eingerichtet und eigens dafür fünf neue Professuren geschaffen. Auf mehr als 3.000m² erlernen die angehenden Piloten in Flugsimulatoren das fliegerische Handwerk und werden in hochmodernen Laboren praxisnah ausgebildet.

Unter dem Schlagwort „Campus@Industrie“ werden am Ludwig Bölkow Campus (LBC) seit 2012 renommierte wissenschaftliche Einrichtungen, Start-ups, Industrieunternehmen und Spin-offs aus der Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheitstechnologie effizient an einem Standort vernetzt. Einrichtungen der beteiligten Partner aus Industrie und Wissenschaft sorgen dafür, dass Forschungsergebnisse gezielt in marktreife Produkte umgesetzt werden. Gerne beteilige sich der Freistaat an einer solchen Erfolgsgeschichte, so die Landtagsabgeordneten Schreyer und Blume über das Engagement der Staatsregierung. Insgesamt wurden in den letzten vier Jahren am LBC ca. 100 Millionen Euro investiert, davon hat der Freistaat Bayern ca. 40 Millionen beigesteuert.

Am LBC befinden sich zum Teil weltweit einmalige Forschungseinrichtungen wie z.B. das „Algentechnikum“, ein 1.500m² großes Gewächshaus, in dem jede Klimazone auf der Welt simuliert werden kann und Mikroalgen unter idealen Bedingungen in Biokerosin umgewandelt werden. Ein weiteres Highlight am LBC sind die erstklassigen Startup Unternehmen, die sich auf dem Gelände angesiedelt haben. Einige davon sind am Markt bereits sehr erfolgreich und haben nationale und internationale Preise gewonnen. Seit 2013 sind am LBC zahlreiche Forschungsprojekte auf den Weg gebracht worden und neue anspruchsvolle Projekte sollen Anfang 2017 beginnen.