Planspiel „Jugend und Parlament 2017“ im Deutschen Bundestag – Richard Wagenländer vom Gymnasium Neubiberg übt sich als Politiker

Der Bundestagsabgeordnete Florian Hahn hat den 17-jährigen Schüler Richard Wagenländer vom Gymnasium Neubiberg zum Bundestags-Planspiel „Jugend und Parlament“ nach Berlin geschickt. „Die Simulation soll dazu beitragen, den Jugendlichen politische Prozesse und die Arbeit von uns Abgeordneten anschaulicher zu machen“, so Hahn.

Teilnehmer sind 315 Jugendliche im Alter von 17 bis 20 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wurden. Vier Tage lang übernehmen sie die Rolle von Abgeordneten verschiedener Fraktionen und simulieren vier Gesetzinitiativen. Zur Debatte standen dieses Jahr Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte in einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft.

Die Jugendlichen lernen dabei den Weg der Gesetzgebung kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal werden 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer mit den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu Jugend und Parlament die parlamentarische Arbeit abbildet.

BU: MdB Hahn begrüßt in seinem Büro den Gymnasiasten Richard Wagenländer.