Zur Ablehnung der SPD, die bewaffnungsfähige Drohne Heron TP zu beschaffen,

erklärt der außen- und sicherheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Florian Hahn MdB:

„Das ‚Nein‘ von Thomas Oppermann zu Heron TP ist reines Wahlkampfkalkül. Noch 2014 betonte man die Notwendigkeit möglicher Bewaffnung. Auch von einer ‚Beschaffung durch die Hintertür‘ kann keine Rede sein. 2016 wurde die Auswahlentscheidung ausführlich vorgestellt. Diese 180-Grad-Wendung zeigt leider, wie schnell die SPD bereit ist, das Leben unserer Soldatinnen und Soldaten für ein paar Prozentpunkte zu gefährden. Der vollständige Verzicht der Bewaffnungsfähigkeit – wie jetzt gefordert – wäre militärisch, juristisch und insbesondere mit Blick auf die notwendigen Fähigkeiten höchst problematisch. Die Behauptung aber, man wäre dennoch für die Anschaffung einer Aufklärungsdrohne, weil der SPD die Sicherheit der Soldaten wichtig sei, ist vor diesem Hintergrund schlichtweg perfide.“