Bundessozialministerium fördert Einrichtung einer „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB)

Florian Hahn informiert: Haarer Verein „Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener“ erhält Zuwendungen in Millionenhöhe

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert die Einrichtung einer „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB). Davon profitiert auch der Haarer Verein die Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (kurz: OSPE e.V.), wie der heimische Bundestagsabgeordnete Florian Hahn informiert. Rund 2,7  Millionen Euro erhalte der Verein bis 2022 für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung.

Diese stärke als Teil des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen durch unabhängige Beratungsangebote, so Hahn. Die unabhängigen Beratungsstellen sollen eine Lotsenfunktion einnehmen und bereits aufgesucht werden können, bevor Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe beantragt werden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert auf der Grundlage des § 32 SGB IX die Errichtung der EUTB. Die Fördermittel werden für ein bedarfs-gerechtes, regionales Angebot entsprechend der Größe der Bundesländer aufgeteilt. Die FTB sorgt für eine überregionale Vernetzung der Beratungsstellen und begleitet die EUTB nach dem Prinzip „Eine für Alle“: Die Einrichtungen stehen für Fragen zu allen Beeinträchtigungen der Teilhabe und zu allen Fragen der Teilhabe offen. Es handelt sich um ein ergänzendes Angebot, welches bestehende Beratungsstrukturen nicht ersetzen soll. Die Förderung der EUTB in Höhe von 58 Millionen Euro jährlich erfolgt aus Bundesmitteln und ist zunächst bis 31. Dezember 2020 befristet.

Stephanie Burgmaier M.A.

Büroleiterin und wiss. Mitarbeiterin
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