StM Schreyer und MdB Hahn: Freistaat erhält zusätzliche Finanzmittel vom Bund für Fernstraßenausbau Bauarbeiten am Abschnitt der A99 Aschheim-Kirchheim können voraussichtlich noch im September beginnen

 

Anlässlich des zweiten Nachtrages zum Bundeshaushalt 2020 wurden zusätzliche Mittel bewilligt. Auf den Freistaat entfallen daraus rund 300 Millionen Euro, so der örtliche Bundestagsabgeordnete Florian Hahn. Die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer hatte bereits angekündigt, mit den zusätzlichen Mitteln unter anderem bestehende Baumaßnahmen zu beschleunigen. Davon profitiert laut Schreyer auch der Bauabschnitt Aschheim-Kirchheim an der A99: „Wir haben hier bereits Baurecht und können nun voraussichtlich noch im September 2020 die Kostenfortschreibung vorlegen. In diesem Zug soll dann auch die Einstellung in den Straßenbauplan beantragt werden. Nächstes Jahr könnte dann bereits mit vorbereitenden Arbeiten wie der provisorischen Verbreiterung der Fahrbahn in den Mittelstreifen begonnen werden.“

Hahn freut sich, dass die zusätzlichen Mittel auch und gerade durch den Einsatz von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bereitgestellt werden konnten: „Davon profitieren jetzt die Menschen im Landkreis München. Eine Entlastung am Autobahnabschnitt Aschheim-Kirchheim ist dringend nötig und kommt nun schneller als ursprünglich geplant.“

Hintergrund (Quelle ABDS https://www.abdsb.bayern.de/projekte/A99-8-streifiger-Ausbau-Aschheim-Kirchheim.php):

Um die verkehrliche Situation zu verbessern wird mit dem Ausbau von 6 auf zukünftig 8 Fahrstreifen die Kapazität des Autobahnrings erweitert. Zusätzlich wird ein System für temporäre Freigabe des Seitenstreifens errichtet, so dass zukünftig in den Hauptverkehrs- und Reisezeiten 10 Fahrstreifen – 5 in jeder Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Der Ausbau erfolgt abschnittsweise. Bis Ende 2019 wurde der erste Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und Aschheim/Ismaning ausgebaut. Im zweiten Abschnitt erfolgt bis Ende 2023 der knapp 3 Kilometer lange Abschnitt zwischen Aschheim/Ismaning und Kirchheim. Die Planungen für den anschließenden Abschnitt zwischen Kirchheim und Haar – einschließlich des Autobahnkreuzes München-Ost laufen auf Hochtouren.

Mit dem Ausbau des Autobahnrings wird auch der Lärmschutz für die Anwohner erheblich verbessert. Eine wesentliche Verbesserung der Lärmsituation wird durch den Einbau eines Offenporigen Asphalts (OPA) erreicht, der alleine eine Reduktion des Lärms um 5dB(A) erzielt. Darüber hinaus werden auch Lärmschutzanlagen mit einer Höhe von bis zu 12 Metern (Lärmschutzwallwandkombinationen) errichtet.