KfW-Geschäftsvolumen auf historischen Höchstwert MdB Florian Hahn informiert: Über 550 Mio. Euro an KfW-Förderungen flossen in 2020 in den Landkreis München

Über 550 Mio. Euro in Form von KfW-Darlehns seien in 2020 in den Landkreis München geflossen, informiert der Bundestagsabgeordnete Florian Hahn. Die größte Summe bildeten die Unternehmenskredite mit einer Gesamtsumme von über 363 Mio. Euro, die 640 Betrieben zugutekamen. Die zweitgrößte Summe bildete sich bei den Privatkunden im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien mit über 114 Mio. Euro ab, bei knapp 2500 Förderungen. Weitere Bereichen waren u.a. das KfW-Wohneigentumsprogramm sowie Gründer- und Innovationskredite.

Hintergrund
Das Fördergeschäft der KfW hat im Jahr 2020 ein Volumen von 135,3 Mrd. Euro (+ 75 %) und damit einen historischen Höchstwert erreicht. Wesentliche Treiber des starken Wachstums waren die Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im In- und Ausland, die ein Volumen von 50,9 Mrd. Euro (nach Abzug von Storni und Verzichten auf Zusagen in Höhe von 10,8 Mrd. Euro) erreichten, was einem Anteil am gesamten Geschäftsvolumen von 38 % entspricht. Allein in Deutschland hat die KfW im vergangenen Jahr rund eine Million an Krediten, Zuschüssen und anderen Finanzierungen in Höhe von 106,4 Mrd. Euro zugesagt.

Zum Wachstum des Fördervolumens in Deutschland haben auch die Förderprogramme im Bereich Energieeffizient Bauen und Sanieren beigetragen, die ihr Volumen im Förderbereich Wohnen um 140 % auf 26,8 Mrd. Euro steigern konnten. Die Zusagen der KfW Capital erreichten im Jahr 2020 insgesamt 871 Mio. Euro.