Staatsministerin Kerstin Schreyer, MdL und Florian Hahn, MdB: Bayern investiert 500 Millionen Euro in den weiteren Ausbau des Campus Martinsried

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger haben gemeinsam mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) Prof. Dr. Martin Stratmann ein Memorandum of Understanding zum „LifeScience-Campus Martinsried“ unterzeichnet. Der Freistaat wird mit bis zu 500 Millionen Euro die Ansiedelung der Max-Planck-Institute für Neurobiologie, Ornithologie und Biochemie in Martinsried unterstützen und damit die interdisziplinäre und interaktive Forschung in den Biowissenschaften am Standort Martinsried weiter vorantreiben.

Die Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer: „Ich freue mich, dass sich der Freistaat auch weiterhin stark im Bereich der Förderung der modernen Biowissenschaften engagiert, denn dort entstehen die Grundlagen für neue Entwicklungen in der Biotechnologie, Bioökonomie, Biomedizin oder dem Naturschutz. Als Stimmkreisabgeordnete freue ich mich besonders, dass diese Investitionen in meinen Stimmkreis fließen, denn neben einer enormen Aufwertung des Standortes Martinsried werden auch zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze entstehen.“

Florian Hahn MdB, pflichtet seiner Kollegin als Wahlkreisabgeordneter bei: „Eine weitere und wichtige Stärkung des Biotech-Standorts Martinsried. Damit wird unser Campus in Martinsried zum Flaggschiff für LifeSciences über Deutschland und Europa hinaus strategisch und innovativ weiterentwickelt.“ Denn der Name Martinsried habe weit über den Landkreis und Bayerns einen exzellenten Ruf.

Auf dem Campus Martinsried/Großhadern befinden sich neben den Max-Planck-Instituten für Biochemie und Neurobiologie auch hochkarätige Einrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wie etwa das Biozentrum, das Biomedizinische Zentrum, das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung, die Fakultät für Chemie und Pharmazie mit dem Genzentrum und das Universitätsklinikum sowie weltweit agierende Biotechunternehmen. Die LMU betreibt an dem Standort vielfältige zukunftsweisende Life Science-Verbundforschungsvorhaben, in die auch Max Planck-Gruppen einbezogen sind. Zudem bestehen zwischen LMU und MPG langjährige Kooperationen in der Nachwuchsförderung und der Lehre.