Entwicklungsschub für Medikamente gegen Corona Florian Hahn MdB: 300 Millionen Euro vom Bund für schnellere Entwicklung von aussichtsreichen Medikamentenkandidaten bis zur Zulassung

Das Bundesforschungsministerium hat jüngst Forschung und Unternehmen aufgerufen, erfolgversprechende Medikamente mit Unterstützung des Bundes zügig zur Zulassung zu bringen und in die Produktion einzusteigen und stellt dafür 300 Millionen Euro bereit.

„Solange Menschen an dem Corona-Virus erkranken, müssen wir alles tun, um den Patienten die bestmögliche Behandlung zur Verfügung zu stellen. Wirksame und gut verträgliche Medikamente sind bislang kaum vorhanden und noch immer finden Neuinfektionen statt. Deswegen müssen die in der Entwicklung befindlichen und erfolgversprechenden Präparate dringend für eine bessere Behandlung verfügbar gemacht werden. Diese Hoffnungsträger bekommen jetzt von uns einen Förderturbo und dafür stellen wir 300 Millionen Euro bereit. Wir machen Tempo, damit die neuen Medikamente so schnell wie möglich helfen können“, so der Bundestagsabgeordnete Florian Hahn, der in der Vergangenheit massiv für eine solche Förderung in Berlin geworben hatte.

Mit dem aktuell veröffentlichten Förderprogramm wolle man auch die letzte Entwicklungsphase von Therapeutika beschleunigen und somit die gesamte Innovationskette von der Idee bis zum Patienten schließen. Die 300 Millionen Euro seien notwendig, weil die jetzt bei diesen Entwicklungen anstehende letzte klinische Erprobungsphase besonders kostenintensiv ist, was einige Unternehmen allein nicht schaffen würden. Zudem solle die Unterstützung beim Hochfahren der Medikamentenproduktion helfen.

Zwei Firmen aus Wahlkreis erhalten Förderung für SARS-CoV-2-Therapeutika

„Anfang 2021 hatte das Bundesforschungsministerium bei der Erforschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2 mit einem weiteren Programm nachgelegt, nachdem wir im Deutschen Bundestag dafür 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten“, erklärt Hahn. „Dieses Programm hilft Forschung und Unternehmen dabei, ihre ersten Therapeutikaentwicklungen auf Wirksamkeit und Verträglichkeit zu testen. Besonders erfreulich, dass auch zwei Firmen aus dem Wahlkreis in den Fördergenuss kommen – Explicat Pharma GmbH aus Hohenbrunn und Eisbach Bio GmbH aus Martinsried.

Das nun veröffentlichte Förderprogramm stelle somit die Zielgerade der Medikamentenentwicklung bis zur Zulassung dar und nehme auch die Produktion bereits in Angriff. „Beides, Impfstoffe und Therapeutika, sind zum Überwinden der Pandemie essenziell und müssen sicher, wirksam und schnell zum Einsatz kommen“, betont der Wahlkreisabgeordnete, der sich hierzu im ständigen Austausch mit der Pharma- und Biotech-Szene im Landkreis München befindet.